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Die rechten Trolle der FAZ

 

Spannende Diskussionen auf YouTube

 

Da ich nun seit kurzer Zeit aktiv auf YouTube unterwegs bin mit meinem Diskussions-Podcast, erfreut es mich festzustellen, dass das Angebot zur Diskussion auf YouTube gerne aufgenommen wird.

Mich hat dabei allerdings überrascht, dass vorzugsweise politische Themen diskutiert werden. Da hätte ich YouTube ehrlich gesagt anders eingeschätzt.
Doch das freut mich in gewisser Weise, da man bei diesem Thema immer viel Diskussion-Material hat.

 

FAZ sorgt für Transparenz

 

Nicht nur in der Kommentar-Funktion meines Podcasts diskutiere ich gerne, sondern auch auf anderen Kanälen.
Bei Politikthemen bieten sich die Video-Trends an in der Kategorie "Nachrichten".

Leider musste ich feststellen, dass der größte Teil, der dort gelisteten Zeitungen ihre Kommentarfunktion deaktiviert haben. Man kann also nichts darunter schreiben.

Das finde ich ziemlich schade, da bestimmt viele Menschen ihre Meinung teilen würden, oder wie in meinem Fall, in den Diskurs treten wollen würden.

 

Eine der wenigen Zeitungen, die Kommentare erlaubt ist die FAZ. Das sehe ich äußerst positiv.

Überwiegend rechte Meinungen

 

Wenn man die Kommentare unter Videos der FAZ mit politischem Inhalt verfolgt, kann man zumindest vermuten, weshalb die anderen Kanäle diese Funktion deaktiviert haben.

Es wird überwiegend mit rechten Ideologien infiltriert. Infiltriert daher, weil dort kaum konservative oder linke Kommentare zu finden sind und diese Kommentare in ihrer Gewichtung, nicht die öffentliche Meinung widerspiegeln.
Daher denke ich, dass dort gezielt, jedes politische Video der FAZ von politisch rechts stehenden Menschen regelrecht überflutet wird, um Werbung für ihre Weltanschauung zu machen.

 

Beispiel

 

Künftig würde ich daher gerne einige Diskussionen veröffentlichen und kommentieren.

 

Hier handelt es sich um ein Beispiel unter dem Video der FAZ:

 

#125: Warum die Katastrophe von Moria passieren konnte

 

Mit diesem Kommentar, welches scheinbar stark polarisiert hat, habe ich die Diskussion eröffnet.

In diesem Abschnitt möchte ich auf die Kommentare von Kämpfer für eine freie Gesellschaft eingehen.
Lapidar: Viel Text, wenig Inhalt.
Er wiederholt sich in den drei Kommentaren. Immer wieder forderte er mich oder andere dazu auf, die Flüchtlinge selbst aufzunehmen. Er versucht damit eine gewisse Heuchelei zu unterstellen.
Das Problem ist aber auf diese Art nicht lösbar. Es muss eine Lösung der Regierung erfolgen. Das ist auch die Art, in der ich mich aktiv einsetze, durch das Teilen meiner Meinung, damit die Regierung in die Gänge kommt und den hilfebedürftigen hilft und die Fluchtursachen bekämpft.

Nein. Ich werde natürlich nicht von der FAZ dafür bezahlt.

Das erlebe ich leider häufig bei Diskussionen auf YouTube. Leute werfen Behauptungen in den Raum, ohne jede Begründung.
Dass das Argument greift, müsste er schon Berichte, Studien oder ähnliches mitliefern.

Meine Antwort auf die Kommentare von Holger, möchte ich nichts mehr hinzufügen.

Ein sehr spannender Dialog und eine vorbildliche Diskussion, wie ich finde.


Ich gebe Robert hier recht. Die Rhetorik, die ich in dem ersten Kommentar verwendet habe, war durchaus spaltend. Da habe ich eine ganze Zeit darüber nachgedacht, ob und wann eine solche Rhetorik gerechtfertigt sein könnte.
Prinzipiell begibt man sich aber, dadurch auf das Niveau vom Großteil der Leute herab, die ich mit meinem Kommentar kritisiert habe.

In einem Punkt habe ich allerdings eine andere Meinung. Robert sagt, dass es keine rechte oder linken Menschen gibt, lediglich rechte bzw. linke Gedanken.
Das sehe ich anders.
Wenn ein Mensch mit rechtem Gedankengut, diese Gedanken auslebt zum Beispiel durch Diskriminierung oder schlimmer noch einer Gewalttat gegen Ausländer, wie wir sie in jüngerer Vergangenheit häufiger erlebt haben, dann finde ich kann man durchaus auch von rechten Menschen sprechen.

Diese Person hat scheinbar nicht ganz das politische System in Deutschland verstanden.

Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie. Daher haben wir als das Volk selbstverständlich die Entscheidungsgewalt.
Aber eben nicht über Volksentscheide, sondern indem wir alle paar Jahre unsere politischen Vertreter in den Bundestag wählen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Dani (Freitag, 11 September 2020 12:58)

    Interessante Diskussion. Gerade aber Menschen, die der AfD nahe stehen, nutzen fast ausschließlich spaltende Rhetorik.